Freitag

Der erste Schreck ereignete sich schon vor der Ankunft. Der gewünschte Zug fiel aus und der Anschluss war auch nicht gewährleistet. Zum Glück fahren noch andere Züge an den gewünschten Zielort: Pfäffikon ZH. Kaum angekommen, erfuhren wir, dass heute kein Nachttraining angesagt war. Es windete zu stark. Aber ganz nichts machen konnten wir auch nicht und so gingen wir noch auf ein kurzes Footing ins Dorf. Nach einem leckeren Abendessen gab es noch ein paar Runden GeoGuesser und Kahoot, bevor es ins Bett ging.

Samstag

Der zweite Tag des Januarkazus begann schon früh am Morgen. Wir freuten uns sehr, als wir aus dem Fenster schauten. Über Nacht hatte es geschneit und die Welt war in eine Schneedecke gehüllt. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Weg nach Brugg. Dort starteten wir, jeweils in Dreierteams, an der Treslagstaffel. Alle Läufer absolvierten jeweils zwei Läufe. Den ersten im Wald (Parkgelände) und den zweiten in der Stadt. Es schneite die ganze Zeit und es war eisig kalt. Trotz dieser winterlichen Verhältnisse gaben wir alle unser Bestes und hatten viel Spass.

Nachdem alle geduscht und verpflegt waren, begaben wir uns wieder auf den Nachhauseweg. Zurück im Pfadiheim Pfäffikon hörten wir von Marcia einen spannenden Input über Sprintroutenwahlen. Später brachen wir zum Nacht-OL-Training auf, das wir Gestern wegen des Windes nicht durchführen konnten. Es hatte den ganzen Tag weiter geschneit, und inzwischen lagen an manchen Orten schon fast 20 cm Schnee.

Das Training war in mehrere Teile aufgeteilt. Den ersten Teil absolvierten wir als Golf-OL, bei dem wir zu zweit rannten und jeweils nur 10 Sekunden Zeit hatten, die Karte zu studieren. Zuvor absolvierten die Älteren einen Auswendig-OL, bei dem die Karte zum nächsten Posten jeweils bei der Postenflagge zu finden war. Der letzte Teil des Trainings bestand dann noch aus einem ganz normalen OL. Wir hatten alle riesigen Spass im Schnee und hofften, dass wir die richtigen Schneespuren erwischten. Anschliessend waren wir jedoch sehr froh über eine warme Dusche.

Danach gab es einen feinen Znacht und später ging es dann auch schon schlafen. Es war ein sehr schöner Januarkazu-Tag!

Sonntag

Aufstehen um 6:45. Ein grosses Problem für viele. Nach dem Morgenessen ging es schon ans Packen und ans Aufräumen. Dank dem Ämptliplan wusste jede und jeder, was er oder sie zu tun hatte. Man half sich, wo man konnte, und war schnell fertig. Die älteren mussten aufgrund des Knockout-Sprints am Winter-Stadt-OLs schon früher auf den Zug. Die Wetterverhältnisse stellten schon bei der Wahl des geeigneten Schuhwerks eine grosse Herausforderung dar. Auch war es schwierig abzuschätzen, mit welchem Risiko man den Lauf bestreiten sollte. Als die jüngsten noch starteten waren die ältesten schon längst im Ziel und wussten, ob es für sie im Halbfinale weiterging. Wir gratulieren ganz herzlich Analia, Rahel und Marcia, welche es in den Halbfinal geschafft haben.