Vom 10- 17. April trainierte das OL-Nachwuchskader Nordostschweiz in der Region Neuchâtel. Das Trainingslager hatte zum Ziel die Athlet*innen optimal auf die kommende Testläufe in der gleichen Region vorzubereiten.


Sonntag von Janis

Endlich war es wieder so weit, das NWK NOS traf sich, nicht virtuell, zum TL Neuchâtel. Nach überstandenem Corona Test, zwei Tage zuvor, ging es für die älteren Athleten los mit einem 3000er Testwettkampf. Wir konnten unser Trainiertes ein erstes Mal unter Beweis stellen. Nach und nach füllten sich die Büssli und es ging Richtung Val de Travers mit einem Zwischenstopp in Solothurn. Da wartete auf uns ein erstes intensives OL Training. Die Stadt Solothurn bietet Parkanlagen, Gassen, spannende Routenwahlen dank dem Fluss und nicht zuletzt einen Stadtturm mit Mauer, welche das Sprinttraining nicht einfach machten. Viele Passanten zog das schöne Wetter in die Stadt und an den Fluss also Hausecken waren nicht die einzigen Hindernisse. Nach kurzem Zeitvergleich verteilten wir uns wieder in die Kleingruppen in die Busse. Vorbei am Bielersee, Richtung Neuchâtel und das Val de Travers hinauf am Creux du Van vorbei erreichten wir unser Lagerhaus. Einpuffen war angesagt und das Lager konnten richtig losgehen…

 

Montag von Lisa

Nach dem Aufstehen und dem Zmorgenessen ging es auch schon los in den Serroue. Dort absolvierten wir Schlaufen-OL’s mit verschiedenen Schwerpunkten. Aufgrund des kalten Wetters und des Schneefalles verbrachten wir den Mittag im Lagerhaus. Am Nachmittag fuhren wir erneut in den Serroue, wo wir an unserer Kompasstechnik feilen konnten. Nach dem Znacht hatten wir noch einen interessanten Input zum Thema Körper und Sport, bevor wir uns auf den Weg ins Bett machten.

Dienstag von Lena

Wir wurden heute durch einen Türschlag von Töbi um 7:30 geweckt. Danach gab es feines Frühstück. Unser Pur-Training hatten wir im Chassagne Wald. Dabei war es wichtig, dass man beim Posten die neue Richtung zum nächsten Posten immer im Voraus weiss. Der erste Teil war ein hügeliges Gebiet, im zweiten Teil hatte es viel Gestein und Felsen. Die gefährlich hoch waren. So war das Training sehr abwechslungsreich. Immer wieder hatte man eine schöne Aussicht auf den Neuenburgersee. Am Mittag fuhren wir wieder zum zum Lagerhaus und assen eine feine Buchstabensuppe. Als nächstes stand ein Spiel Turnier und der Corona-Test an. Vor dem Abendessen hatten wir noch Dehnen mit Lisa, danach gab es Reis Casimir. Später hatten wir Freizeit, in der wir ganz eifrig Spiele spielten. Zu später Stund fielen alle müde ins Bett.

Mittwoch von Florian

Am Morgen des 14. April wurden wir von zwei laut auf die Tür einprügelnden Trainern geweckt. Anschliessend stürmten sie in unser Zimmer und öffneten unsere Fenster, damit wir möglichst rasch ans Zmorge kamen, was jedoch nur so halb geglückt ist. Nach einem stärkenden Frühstück mussten wir zeitnah losfahren Richtung Neuenburgersee. Am Morgen war ein Kompasstraining in Bevaix auf dem Programm. Das war jedoch nicht alles, denn die Karte hatte bloss Relief und Steine/Felsen drauf. Für uns ältere war das fast schon tägliches Brot jedoch für die Jüngeren war es ziemlich schwierig. Am Mittag assen wir feinen Reissalat, welchen uns die Küchenchefs gezaubert hatten. Nach dem Essen mussten wir leider einen von den Leadern (Janis) verabschieden, denn er musste wieder nach Hause. Als wir Janis am Bahnhof abgeliefert hatten, fuhren wir weiter ans zweite Training.  Im Bois de Seyete hatten wir ein Relieftraining. Die Karte war nicht mehr die allerbeste, aber das Grün war uns egal, denn es war auch nicht auf der Karte vorhanden. Nachdem der letzte Startende, Andrin B. im Ziel war, fuhren wir bergauf Richtung Provence. Von dort über den Rücken des Creux du Van ins Val de Travers zurück. Am Abend waren alle ziemlich müde von den Trainings und nach einem feinen Festmahls feierten wir noch den Geburtstag von Trainer Töbi, natürlich ohne Gesang. Nach dem Geburtstag-Dessert waren alle ziemlich froh, dass die Nachtruhe schon nahe war und so gingen fast alle in ihre Zimmer und genossen ein paar entspannende Minuten vor dem verdienten Schlaf. Over and out.

Donnerstag von Jonas L.

Wie immer wurden wir mit lauter Musik und Geschrei um 07:15 geweckt. (Wach ja,angenehm geweckt nein 😉) Zmorge gab es wie immer um 07:30. Wir assen gemütlich unseren Zmorge und waren um ca. 08:00 fertig. Um 09:00 war Abfahrt, das heisst man hatte viel Zeit bis zur Abfahrt. Einige spielten noch Ping-Pong bis 08:45. Um 09:00 tuckerten wir mit den Büsslis los nach Bôle. Wir machten uns parat für den Middle und spielten auf dem Fussballplatz noch ein bisschen Fussball bis es los ging. Um 10:00 starteten die ersten Läufer in den Wald namens Plan du Bois. Nach dem Lauf haben wir die Bahn kurz mit einem Leiter angeschaut und ausgewertet. Als alle zurück waren stiegen wir wieder in die Büsslis und fuhren zum Lagerhaus. Im Lagerhaus angekommen wartete ein feines Menü auf uns.
Nach einer kurzen Ruhepause ging es direkt weiter mit dem Programm:
Wir fuhren nach Buttes. Dort hatte es einen Pump Trail. Töbi, Joschi und Sid haben beschlossen diesen hoch zu rennen und das in einer möglichst kurzen Zeit. Danach gingen wir rodeln.
Jedes zweier-team durfte dreimal rodeln. Als wir wieder zuhause waren, gab es eine Middle-Auswertung von Joschi und Freuli. Nach einem genüsslichen Znacht hatten wir Freizeit und konnten Spiele spielen oder einfach im Zimmer ‘hängen’. Die meisten waren aber am Ping-Pong spielen oder fuhren die Jass-Liga weiter. Wie immer war um 22:15 ‘’Nachtruhe’’😉

Freitag von Andrin B.

Das Training am Freitagmorgen fand in einem schönen Wald namens «Bois du Devens» statt. Der Themenschwerpunkt lag bei PUR (Planen, Umsetzen, Retrospektiv). Nach dem Training wurde deshalb jede Postenverbindung ausgewertet, sodass wir feststellen konnten, welche Kriterien bei den Routenwahlen besonders von Bedeutung sind. Die Fahrt zurück ins Lagerhaus war abenteuerlich, denn unser Büssli entschied sich für direkte Kämpferroute über den Berg.
Nach einer Pause joggten wir am Nachmittag auf den Creux du Van. Auf dem Wanderweg lag noch unerwartet viel Schnee. Als wir oben ankamen, wurden wir mit dem grandiosen Ausblick für den harten Aufstieg belohnt.
Am Abend folgte nach dem Kartenschreiben ein äusserst unterhaltsamer und lustiger Abschlussabend.

Samstag von Nesa

Heute Morgen wurden wir einmal wieder mit kräftiger Musik geweckt. Danach haben wir unser letztes Frühstück gegessen und begonnen das Lagerhaus zu putzen. Dies ging sehr schnell vorüber und schon ging es dann los Richtung Neuchâtel. Angekommen im Wald Puits-Godet begannen schon die letzten Vorbereitungen für die Lagerstaffel. Diese wurde als von den TrainerInnen „ausgeloste“ Dreier-Staffel durchgeführt. Für die meisten war die Umstellung auf die Waldsprintkarte eine Herausforderung. Aber am Schluss kamen alle erfolgreich und erschöpft im Ziel an. Kurz darauf gab es noch die Rangverkündigung und einen kurzen Abschluss. Danach hiess es nur noch in die Büssli springen und ab nach Hause. Somit ging ein wundervolles und intensives Trainingslager zu Ende.

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