Frühlings-TL in Tenero

Sonntag, 14.4.2019

Nach einem strengen Nationalen Wochenende mit eher unfreundlichem Wetter, machte sich eine Horde von Ostschweizer Nachwuchskaderläufern auf in den (hoffentlich) sonnigen Süden der Schweiz. Die Wetterprognosen für die Woche waren zwar nicht das höchste der Gefühle, was die Stimmung jedoch nicht trübte. Denn vor uns stand ein ganz spezielles TL: Wir dienten nämlich die nächsten Tage als Versuchskaninchen für die Neo-Nachwuchstrainer während Ihrer Ausbildung. Julian I.

Montag, 15.4.2019

Mit Eiszapfen an der Nase (wir schliefen in Zelten) standen wir am Montagmorgen auf und genossen die ersten warmen Sonnenstrahlen. Der erste Tag stand unter dem Motto «Kennenlernen». Uns wurden zwei lässige und sehr aufwändige Trainings organisiert. Das anschliessende Volleyballspielen durfte natürlich auch nicht fehlen. So ging der erste Tag auch schon zu Ende.Julian I.

Dienstag, 16.4.2019

Nachdem wir Sprintroutenwahlen auf der Karte von Richterswil in der Theorie geübt hatten, fuhren wir nach Tesserete. Dort gab es zuerst einen extensiven Sprint zum Aufwärmen, und anschliessend einen intensiven Sprint, um die Theorie in Wirklichkeit umzusetzen. Beim intensiven Sprint gab es mehrere lange Routenwahlen und dann wieder Postennester, bei denen die Trainerkandidaten die Athleten beobachteten. Am Mittag wurden zuerst die Beobachtungen und die Routen ausgewertet und anschliessend gab es Lunch. Am Nachmittag ging es in Capriasca weiter. Nachdem wir uns aufgewärmt hatten, startete die Lehrübung 4 mit dem Thema «Kompass und Hangposten». Die Challenge bei dieser Lehrübung war, dass falsche Posten gesetzt wurden und wir diese nicht anlaufen sollten. Dabei wurden wir wieder von den Trainerkandidaten beobachtet. Der erste Teil der Bahn führte über ein flaches Gebiet mit weiter Sicht, der zweite Teil war ein Downhill-OL. Danach war das Tagesprogramm zu Ende und wir hatten Freizeit. Am Abend spielten viele Athleten am See noch Beachvolleyball. Leonie B.

Mittwoch, 17.4.2019

Am Morgen nach dem Frühstück machten wir uns bereit für das Training in Taverne. Nachdem wir ankamen gab es Infos zum Höhenkurventraining. Angeboten wurden vier Schlaufen mit Fokus Höhenkurven als Leitlinien, als Checkpoint, als Auffanglinie sowie eine Schlaufe, bei der alles kombiniert werden musste. Nach dem Mittagessen im CST in Tenero konnten wir an Nachmittag Tennis spielen. Es gab sehr interessante und hart umkämpfte Spiele. Am Abend nach dem Essen gingen wir nach Arcegno für ein Nacht-OL-Training. Wir kamen erst nach 10 Uhr ins Bett. Silas R.

Donnerstag, 18.4.2019

Wie jeden Morgen sind wir aufgestanden, haben uns angezogen und gingen Frühstücken. Nach dem Frühstück versammelten sich alle im Gruppenraum. Dort haben wir uns auf die Testläufe vorbereitet, indem wir in vier Gruppen das Wichtigste raussuchten und den anderen vorgetragen haben. Nach der Vorbereitung schrieben wir noch die Dankeskarten. Als das Schreiben erledigt war durften wir Mittagessen. Später fuhren wir mit den Bussen an den nächsten Trainingsort. Dort angekommen zogen sich alle um, wir liefen an den Start und wärmten uns auf. Es starteten immer drei Athleten gleichzeitig gegeneinander. Nach dem ersten Downhill, als alle im Ziel waren, liefen wir wieder nach oben, um den zweiten Downhill zu starten. Wieder im Ziel, machten die einen noch einen dritten Downhill, die anderen liefen zu den Bussen zurück. Als alle im Ziel waren fuhren wir wieder zurück. Am Abend spielten die einen vor dem Abendessen noch etwas Beachvolleyball. Weil es der letzte Abend war grillierten wir am See. Beim Essen hatten wir plötzlich Besuch von einem Schwan, der auch gerne mitessen wollte. Nach dem Essen spielten die einen wieder Beachvolleyball und die Anderen Fussball. Bevor es Dessert gab, fand noch die Rangverkündigung des Trainings vom Nachmittag statt. Der Preis war das Dessert. Alle die noch kein Dessert bekamen durften dann aber auch noch einen nehmen. Nach dem Dessert liefen alle zu den Zelten, um sich das Pyjama an zu ziehen und Zähne zu putzen. Danach gingen alle ins Bett. Leony R.

Freitag, 19.4.2019

Nach einem stärkenden Frühstück stand wie so üblich am letzten Tag das Putzen an.

Dies ging sehr schnell und so konnten wir auch schon bald mit den Büsslis zur Kursstaffel in Arcegno aufbrechen.
Nach dieser technisch schwierigen Dreier-Staffel gingen wir wieder nach Tenero zurück, wo wir kurz duschen konnten und nachher einen feinen Zmittag geniessen durften. Es folgte ein kurzer Abschluss, bevor wir müde aber zufrieden unsere Heimreise in Angriff nahmen. Joschi