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Im Rahmen des Projekts «1001 Nacht» der Stiftung OL Schweiz konnte das NWK NOS vom 26. Juli bis 4. August 2018 mit finanzieller Unterstützung ein Trainingslager im Engadin durchführen. Dabei konnte der nordostschweizerische OL-Nachwuchs von idealen Bedingungen profitieren und insbesondere die technischen Fertigkeiten weiterentwickeln. Was wir alles erlebt haben erfahren Sie in unseren Tagesberichten.

TL Engadin

Der erste Tag des Trainingslagers begann am Bahnhof Wil, von wo aus wir via St.Gallen bis nach Susch im Unterengadin fuhren. Auf der Karte Susch-Lavin, auf welcher 2016 die JWOC Mitteldistanz stattgefunden hat, absolvierten wir unser erstes Training. Trainerin Rachel beschrieb schon vor dem Training diesen wunderschönen Wald mit folgenden Worten: Es ist, als hätte man zuerst eine Karte gemacht und dann denn Wald der Karte gemäss nachgebaut. Nachdem wir in La Punt unser Lagerhaus bezogen hatten, ging es gleich weiter an den Engadiner Abend-OL in God Surlej, wo wir nochmals Vollgas gaben und zwischen dem feinen Relief hindurchsurften. Für unseren Einsatz belohnt wurden wir von der Küche: Zum Znacht gab es super feinen Kalifornischen Hackbraten nach dem Rezept der Familie Schönenberger. Donnerstag 26. Juli 2018, Marcia

Nach der ersten Nacht in unserem Lagerhaus in La Punt und dem superfeinen Zmorge fuhren wir zum heutigen Trainingsort bei der Furtschellas-Bahn in Sils. Dort machten wir uns bereit für die Wanderung …Halt! Stopp! Wir sind natürlich zum OL-Machen gekommen. So trainierten wir vormittags und nachmittags im traumhaften Wald rund um Sils-Maria. Da fast alle Athleten und Athletinnen des unseres legendären Kaders alle Posten wie immer auf Anhieb fanden (stand vielleicht der Berichteschreiber plötzlich am falschen Posten??), waren wir dem Zeitplan sogar so weit voraus, dass sogar noch ein Zwischenhalt am Silvaplanersee fürs Kneipen oder sogar Baden drinlag. Nach einem leckeren Nachtessen – hierbei ein Lob an die Küche – und einer Einführung in den kaderinternen Bahnlegerwettbewerb blieb Zeit für ein fakultatives Training für den Fussballmatch gegen das zesolnak-Kader oder einfach für Klatsch und Tratsch. Freitag 27. Juli 2018, Julian B.

Am Samstagmorgen stand kein OL-Training an. Dafür duellierten wir uns in ausgelosten Zweierteams in den Disziplinen Kubb, Ping Pong und Volleyball. Der Turniersieg ging äusserst knapp an das Team mit Julian Bleiker und Laetitia Hächler. Der Nachmittag stand im Zeichen der Jugendcup-Vorbereitung. Nach einer anschliessenden Ruhepause waren wir bereit für den drei Kilometer langen Berglauf am Abend. Bereits am Vorabend hatten wir mithilfe der Streckendaten unsere Laufzeit geschätzt. Damit wurden die Startzeiten so berechnet, dass alle gleichzeitig oben sein sollten. Im Allgemeinen kann gesagt werden, dass sich die meisten Frauen unterschätzten und die Männer eher eine zu kurze Laufzeit angepeilt hatten. Samstag 28. Juli 2018, Andrin B.

An diesem Sonntagmorgen starteten wir mit einem feinen Frühstück in den neuen Tag. Etwas später fuhren wir mit den zwei Bussen in Richtung Diavolezza. In diesem super spannenden und offenen Gelände führten wir trotz störenden Mutterkühen ein sehr cooles und lehrreiches Training durch. Das zweite Training fand am Nachmittag auf dem Berninapass statt. Nachdem es am Abend ein mega leckeres Curry gab, machten wir noch ein Stretching. Danach gingen wir nach etwas Freizeit und einem spannenden Fussballmatch gegen unsere Nachbarn müde ins Bett. Sonntag 29. Juli 2018, Ladina

Am Montagmorgen machte sich unsere NWK NOS-Truppe auf nach St. Moritz für eine intensive Runde Minigolf. Es wurde gekratzt, gebissen und getreten aber schlussendlich standen die beiden stolzen und glorreichen Sieger Andrin Benz und Tobias Zbinden fest. Sie brauchten je nur 52 Schläge für die äusserst fragwürdigen Golfbahnen. Bravo! Aber auch sonst war das Minigölflen im teuren Grand Prix von St. Moritz ein gelungener Spass. Am Nachmittag trafen wir auf das Zentralschweizer OL-Kader (zesolnak) um ein paar lässige Staffel-Starts im God Surlej zu absolvieren. Natürlich hatten die Athleten des NWK NOS die Zentralschweizer im koordinativ und kartentechnisch anspruchsvollen Gelände voll im Griff. Am Abend verwöhnte uns unser Küchenteam mit Urs und Aleks wie gewohnt mit einem leckeren Festschmaus und dann hiess es ab in die Pfanne! Montag 30. Juli 2018, Laurin

Früh morgens, gestärkt vom leckeren Frühstück, machten wir uns auf den Weg zum märchenhaften Stazerwald. Dort erwartete uns ein multitechnisches Training. Am See trafen wir die Zesolnaker und schauten Ihnen zu, wie sie sich seriös für ihr erstes Training einwärmten. In unserem Multitechnik-Training kamen wir wegen der schweren Belaufbarkeit des Waldes weniger zum rennen, dafür konnten wir uns umso mehr auf die Techniken Fein-O, Kompass und Richtung fokussieren. Mittags bei höchster Sonneneinstrahlung genossen wir einen abkühlenden Schwumm im Stazersee und bräunten unsere Haut. Nachmittags ging es auf der anderen Seite des Stazerwaldes, dem eher besser belaufbaren Teil, weiter. Nach einem wunderschönen Einsingen am Start mit passenden Weihnachtslieder ging der Downhill-OL auf reduzierter Karte los. Wir rannten durch die epischen Tannenwäldchen, die kleinen Sümpfe und kraxelten die steilen Hügel hoch. Erschöpft vom Training mussten wir unseren geliebten Stazerwald auch schon wieder verlassen und machten uns auf den eher längeren Weg zu dem Büssliparkplatz. Abends gab es noch einen kleinen Theorie-Input zur Bahnlegung und wir hatten die Möglichkeit uns Ziele für den Middle-Wettkampf, welcher übermorgen auf dem Plan stand, vorzubereiten. Nach dem letzten Jass, Stadt - Land - Fluss oder Ping Pong fielen wir auch schon in einen tiefen und erholenden Schlaf und freuten uns auf den morgigen Tag. Dienstag 31. Juli 2018, Nora

Am Nationalfeiertag war offiziell ein Ruhetag angesagt. Und was taten wir an unserem Ruhetag? Bei einigen begann der Tag mit einem freiwilligen Footing. Bis am Mittag genossen wir anschliessend die angenehme Bergsonne vor dem Lagerhaus mit Fuss- und Volleyballspielen oder Tischtennis. Nach einem nahrhaften Mittagessen fuhren wir nach Pontresina zum Seilpark. Dort beanspruchten wir zur Abwechslung mal unsere Armmuskeln. Dies machte viel Spass und forderte uns heraus. Also Ruhetag hiess so viel wie: Kein OL, dafür sonst ziemlich viel (Plausch-)Sport. Nach diesem abwechslungsreichen Programm gingen wir wieder zurück in unsere Unterkunft nach La Punt. Am Abend kamen die Zesolnaker vorbei und wir assen zusammen Fajitas. Leider regnete es stark und darum sahen wir kein Feuerwerk. Doch es herrschte auch so gute Laune. Mittwoch 1. August 2018, Joschi

Heute stand der Middle-Testwettkampf mit dem Zesolnak auf dem Programm. So absolvierten wir am Morgen den Quali-Lauf, wobei wir uns für den A- oder den B-Final vom Nachmittag qualifizierten. Im Final gaben wir dann nochmals unser Bestes und probierten unsere selbst gesetzten Ziele umzusetzen. Beide Läufe fanden auf der Karte S-chanf, jedoch in verschiedenen Teilen statt. Der Wald war schwierig, aber sehr schön und gut belaufbar. Abschliessend werteten wir den Lauf mit unserem Gast Luca Zingg anhand einer genauen GPS-Analyse mittels 3D Rerun aus. Donnerstag 2. August 2018, Vera

Am Morgen nach dem Frühstück fuhren wir auf den Ofenpass und machten dort unser Langdistanztraining. Dieses Mal nicht wie geplant mit dem Zesolnak, denn sie hatten ihre OL- Karten vergessen und konnten deswegen erst später starten. Es war sehr heiss und anstrengend, das schöne und technisch anspruchsvolle Laufgelände entschädigte jedoch für die Strapazen. Am Nachmittag fand das Fussballspiel zwischen dem NWK NOS und den Zesolnak statt. Nach hartem Kampf in der glühenden Sonne von Zuoz gewann das NWK NOS das Fussballspiel standesgemäss mit 6 zu 2. Es war ein sehr spannendes Spiel, das aber nie Zweifel über den Sieger aufkommen liess. Wieder in La Punt feierten wir unseren Sieg bis in die späten Abendstunden. Freitag 3. August 2018, Silas R.

6.50 Uhr, der Wecker klingelt. Für die meisten viel zu früh, denn nach der langen Langdistanz, dem überschwelligem Fussballmatch und dem intensiven Feiern am Vortag waren viele noch sehr Müde. Doch heute stand noch eine Staffel zusammen mit dem Zesolnak auf dem Programm. Nach dem Frühstücken und dem putzen des Lagerhauses (wie immer sah es anschliessend aus wie neu) machten wir uns auf den Weg zum Staffelgelände im Stazerwald. Es ist eine Staffel in zweier Teams, jeder rennt jeweils zwei Mal. Manche hatten noch Energie vorhanden um sogar den Eliteläufer Florian Schneider (nicht der beste, sonst wäre er an der WM, Zitat von Rädel) zu fordern. Bei anderen kam nicht mehr viel. Was alle gemeinsam hatten war die Art des Aussehens, den heute war ist der Ugly-Dress-Day, das heisst man sollte sich so komisch und lustig anziehen wie möglich. Nach der Staffel waren alle müde und froh, dass alle das Trainingslager ohne grössere Verletzung absolvieren konnten und wir uns auf die Heimreise machten. Samstag 4. August 2018, Silas H.

TL Engadin