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Das NWK NOS im Trentino
Das NWK NOS im Trentino

Am Sonntag startete das Trainingslager mit den Nordwestschweizern. Doch zuerst liefen wir den Wiler OL mit den von Laurin gesetzten Posten. Nach dem Auslesen und Duschen fuhren wir in das fünf Stunden entfernte Sfruz. Im schönen Trentino fuhren wir an vielen Apfelplantagen vorbei. In Sfruz angekommen, bezogen wir unsere verschiedenartigen Zimmer. Während unserer Büsslifahrt waren die Köchinnen im Lagerhaus schon fleissig am Risotto kochen, welches wir in vollen Zügen genossen. Sonntag 2. Oktober 2016, Janis

Am Montag erwachten wir nicht wie gewohnt zu Hause mit Regenschauer und kaltem Wetter, sondern mit dem ersten Sonnenstrahl im schönen Trentino. Am epischen Zmorgenbuffet unserer zwei Köchinnen konnten wir unsere Mäuler stopfen und bald darauf begann das TL erst richtig, mit dem ersten Training direkt vom Lagerhaus aus. Dank dem abartig krassen Gelände um das Lagerhaus und dem kurzen Weg zum Start, wurde dieses Training zu einem echten Leckerbissen. Das erste Training, welches das Thema Vielposten-/Richtungswechsel hatte, wurde für die einen zu einem echten Flow-Race und für die anderen fing es dank des bewegungsdrängenden Körpers und des technischen Geländes, bereits jetzt mit den Fehlern an. Schlussendlich fanden aber auch jene, bei denen das Training voll in die Hose ging, zum Lagerhaus zurück. Am Nachmittag hatten wir in Predaia ein Training, bei dem die Grob- und Feinphase optimiert werden sollte und ausserdem intelligente Attackpoints oder Bahnhöfe zu analysieren waren. Denn diese waren bereits vor dem Training mit einem blauen Kreis von unserem Gast-Trainer der Basler Sebi Hägler gesetzt worden. Auch dieses Training trieb dank detailreichem Gelände und einem Kartenstand von 2005 viele der Athleten in die etwas falsche Richtung. So war also im Ziel auch die Auswertung der verschiedenen Attackpoints dringend notwendig. Direkt vor dem Abendessen gab es dann noch eine Streching-Session, welche sich bei gewissen Athleten als definitiv notwendig herausstellte. Nach dem Abendessen war es Zeit für die Bestimmung der Lagercupteams und bereits dem ersten Test wie gut diese zusammenarbeiten. Das Ziel war 5 Ballons, welche man vorher pro Gruppe gesammelt hatte, bis zum Platzen aufzublasen. Einige erwiesen sich als richtige Ballon-bis-zum-Platzen-aufblasen-Profis, wobei andere vor lauter Lachen kaum den Ballon in den Händen halten konnten und er ihnen bei jedem zweiten Atemstoss aus der Hand flog. Nach dem Lagercup kam ein weiterer legendärer Moment in jedem wahren TL. Die Auslosung der Staffelteams für den darauf folgenden Tag. Nun galt es sich mit seinem Team möglichst schnell auf eine Taktik zu einigen und dann sofort ab ins Bett um sich mental optimal auf die Staffel des nächsten Tages vorzubereiten. Montag 3. Oktober 2016, Laurin

Am Dienstag fuhren wir gemeinsam mit den Büssli nach Penegal. Als wir dort angekommen sind, stiegen wir auf einen morschen und lebensbedrohlichen Turm. Nach dem wir alle unsere Model-Pics geschossen hatten, kehrten wir wieder auf sicheren und festen Boden zurück. Danach starteten wir das Höhenkurventraining auf einer Karte auf der nur das Relief war. Unsere lieben Trainer schleppten uns, unsere teilweise nicht sicher verschnürten Taschen ins 150 m tiefer liegende Ziel. Nachdem wir den Lunch gegessen hatten, starteten wir den Lagercup. Jede Gruppe startete mit einem Grundkapital, welches sie mit verschiedenen Spielen gegen andere Gruppen erweitern konnten. Nun begann die Staffel, welche das Team um Luki, Janosch und Benz gewonnen hat. Danach begaben wir uns auf den langen Aufstieg zu den Büssli. Zu Hause genossen wir den leckeren Stocki von unseren Köchinnen. Dienstag 4. Oktober 2016, Nora

Mitten in der anstrengenden Trainingswoche wurde der Trainingsbetrieb für einen Tag ausgesetzt. Ein Tag, der in die Geschichtsbücher des regionalen OL-Verbandes eingehen wird. Nach 30 Minuten mehr Schlaf als gewohnt ging es mit den Bussen ins pittoreske, typisch italienische Bergdorf Fondo. Es erwartete uns schon der überaus gut gelaunte und redegewandte Führer mit dem nepalesischen Namen, dessen Namen sich niemand merken konnte. Mit ihm fasste jeder ein Helm, welcher zumindest für Trainer Nik äusserst nützlich war, sowie ein gelber Mantel, um ja nicht nass zu werden. Wir stiegen ein in den Canyon Rio Sass, eine äusserst imposante Schlucht inmitten von Fondo, welcher bis zu 90m tief und 30cm schmal war. Nach 600 Treppenstufen empfing uns auch schon wieder das Tageslicht und die Mittagsmahlzeit durfte an einem malerischen See genossen werden.
Nun wird der Puls jedes Lesers etwas höher schlagen, wenn er seine Augen durch die folgenden Zeilen gleiten lässt. Worauf man sich seit Jahren vorbereitete, stand heute bevor: Der Fussballmatch gegen die Basler. Im schönen Stadion im Wald bei Sfruz liefen die beiden Mannschaften also auf. Das Wetter war gut, etwas frisch vielleicht, leicht bewölkt. Beide Mannschaften mussten auf Starspieler, in unserem Falle Ballverteiler Linus Hämmerli, Sturmtank Patrick Zbinden, Abwehrbollwerk Sebastian Rüegg und Stammtorhüter Julian Imhof, verzichten. Als Neuverpflichtung vom FC Bronschhofen stand Jungstürmer Janis Hutzli zum ersten Male im blau-gelben Dress des NWKNOS in der Startaufstellung. Das von Trainer Rädel minuziös geplante 2-2-3-System bewärte sich von Anfang an.
Abwehrchef Michael aka „il muro“ Imhof und „il muro Junior“, Laurin Imhof, liessen kaum Bälle an den Ersatztorhüter Lukas Deininger geraten. Im Mittelfeld agierte der Baselbieter Söldner und Postomat Michael Granacher zusammen mit Nik, Andrin Sutter, Benz und Rädel flexibel und stabil, sodass die Hutzlibrüder im Sturm immer wieder mit schönen Bällen bedient wurden. Die Leistung der Damen darf aber auf keinen Fall vernachlässigt werden. Joela und Silja Vogel, Neuzugang Nina Hubmann und Nora Aegler störten aggressiv und genau in der eigenen Hälfte und unterbanden diverse Angriffsversuche der Basler. Marcia Mürner und Eliane Deininger kamen dafür zu brandgefährlichen Chancen im Sturm, Eliane verwertete nach Zuspiel von Rädel sogar einen Ball ins untere Eck, was gleich zwei Zähler gab. Weitere fünf Treffer gelangen den Ostschweizern, viele weitere wären, gerade in der Schlussphase, möglich gewesen. Daneben sieht der einzige Treffer der Basler, ein umstrittener Abstauber, von Ines Merz, etwas alt aus. Das Resultat lässt sich also leicht ausrechnen, ein deutlicher Sieg mit 7:2 für den FC NWKNOS. Die Freude war grenzenlos, zumal das Ergebnis gegen die Berner, man erinnere sich; 5:1, geringer ausgefallen ist als jenes heuer. Bis in die späten Abendstunden wurde ausgelassen gefeiert, denn am Folgetag standen nur zwei harte Trainings an. Mittwoch 5. Oktober 2016, Luki

Matchtelegramm
FC NWKNOS – FC Basel 7:2 (2:2)
15 Zuschauer. – SR Stark. – Tore: 3. Hutzli, 28. Merz, 36. Niethammer, 48. Hutzli, 57. Hutzli, 69. Granacher, 86. Deininger
NWKNOS:
Deininger, Imhof, Imhof, Niethammer, Aegler, Hutzli, Hutzli, Deininger
Bank: Kreis, Hubmann, Sutter, Vogel, Vogel, Benz, Granacher
FC Basel:
Stern, Skoda, Hägler, Schweizer, Merz, Merz, Rüfenacht, Weber
Bank: Coolen, Alabor, Marti, Wirz, Andy
Bemerkungen: NWKNOS ohne Zbinden, Hämmerli, Rüegg, Imhof, Bleiker (alle abwesend), Jung, Ott (nicht im Aufgebot), Engeler (verletzt)
Basel ohne Zbinden, Schweizer, Buchmüller (abwesend), Zbinden, Berger, Bolliger (verletzt)
73. Aberkannter Treffer für NWKNOS (Hutzli), 76. 2 Minuten Spielunterbruch, da der Ball den Hügel runterrollte

Einmal mehr ging die Fahrt Richtung Fondo. Hier lagen die Temperaturen noch knapp über Null und alle (adäquaten) Läufer zogen ihr langes Thermo an. Auf der Karte Caraveno absolvierten wir unser Kompasstraining. Die überflüssigen Wege hatten sie uns (Gott sei Dank) rausgenommen, so konnten wir die Teilstrecken ungestört ablaufen. Dabei ergab sich die eine oder andere Suchaktion. Nach dem Mittagessen standen uns 3 Waldsprints bevor. Die beiden ersten absolvierten wir mit vorgegebenen Startzeiten, der dritte mit Jagdstart. Auf der langen Bahn waren Saskia und Chamuel und auf der kurzen Nora und Janis die Schnellsten. Die heutige Challenge des Lagercups bestand daraus, ein typisch italienisches Foto zu kreieren. Die Bekanntgabe des Lagercupgewinners und die Auswertung der Sprints beendeten diesen (für einige) erfolgreichen Tag. Die Aufseher der Nachtruhe waren pünktlich wie immer, aber für einige war der Tag noch nicht vorbei und die Nacht hatte erst begonnen. Donnerstag 6. Oktober 2016, Joela

Nach dem Frühstück fuhren wir 45 Minuten das Val di Non hoch, um ans Training zu kommen. Bevor wir starteten, durften wir bei 3°C 350 Höhenmeter bewältigen bis wir am Start waren. Das Thema des heutigen Trainings war Downhill OL. Das Training fand in einem superschönen Wald statt. In den 700 Höhenmeter, welche wir bis ins Ziel vernichteten, gab es sehr technische Korridore und Postenverbindungen. Nach dem Mittagessen beim Ziel ging es ins Lagerhaus zurück, um den zweitletzten Lagercup zu bestreiten. Die Challenge bestand daraus, ein Büssli in Gruppen möglichst schnell über eine 150m lange, leicht ansteigende Strecke zu stossen. Am Nachmittag gab es ein Training mit freier Zielsetzung in Tres, wo jede/r eine individuelle Technik trainieren konnte. Die Arge Alp-Teilnehmer vom kommenden Wochenende regenerierten sich währenddessen im Lagerhaus, um für jene Wettkämpfe wieder zu Kräften zu kommen. Nach dem Znacht veranstalteten die Trainer die finale Lagercup-Runde, nämlich ein Stadt-Land-Fluss-OL-Karte-Quiz mit noch einigen zusätzlichen Themen. Als abschlussspiel amüsierten wir uns bei einem „Ich oder Du“ mit lustigen Paarungen. Freitag 7. Oktober 2016, Silas

Am letzten Tag des Trainingslagers mussten wir besonders früh aufstehen, denn für die einen stand der ARGE ALP auf dem Programm, für die anderen ein kniffliges Training in Haiming. Zuerst musste aber noch das Haus gereinigt werden, was wir aber schnellstens erledigt hatten. Während die eine Gruppe immer noch im Büssli Richtung Salzburg fuhr, kam die andere nach zwei Stunden Büssli Fahrt beim Trainingsstartpunkt in Haiming an. Das Thema des Trainings war Generalisieren. Damit der Trainingseffekt grösser wurde, hatte der Bahnleger alle Wege auf der Karte entfernt. So verschwanden gute Leit-und Auffanglinien. Schlussendlich fanden aber doch alle wieder aus dem Wald heraus. Nach einer kurzen Pause ging es mit den Büsslis nach Hause.
Es war eine tolle und sehr lehrreiche Woche, ein grosses Dankeschön an das Leiterteam. Samstag 8. Oktober 2016, Andrin